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letteratura

  Katherine Chopin: A Pair of Silk Stockings parte 3  

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But that day she was a little faint and tired. She had swallowed a light luncheon--no! when she came to think of it, between getting the children fed and the place righted, and preparing herself for the shopping bout, she had actually forgotten to eat any luncheon at all!

She sat herself upon a revolving stool before a counter that was comparatively deserted, trying to gather strength and courage to charge through an eager multitude that was besieging breastworks of shirting and figured lawn. An all-gone limp feeling had come over her and she rested her hand aimlessly upon the counter. She wore no gloves. By degrees she grew aware that her hand had encountered something very soothing, very pleasant to touch. She looked down to see that her hand lay upon a pile of silk stockings. A placard near by announced that they had been reduced in price from two dollars and fifty cents to one dollar and ninety-eight cents; and a young girl who stood behind the counter asked her if she wished to examine their line of silk hosiery. She smiled, just as if she had been asked to inspect a tiara of diamonds with the ultimate view of purchasing it. But she went on feeling the soft, sheeny luxurious things--with both hands now, holding them up to see them glisten, and to feel them glide serpent-like through her fingers.

Aber an diesem Tag war sie ein bisschen schwach und müde. Sie hatte ein kleines Mitagessen gehabt - Nein! Als sie es sich so recht überlegte...Zwischen dem Füttern der Kinder, dem Aufräumen und ihren Einkaufsvorbereitungen hat sie es ganz vergessen, überhaupt Mittag zu sich zu nehmen.

Sie setzte sich an den verhältnismäßig verlassenen, vor dem Ladentresen befindlichen Drehstuhl und sammelte Kraft und Mut, um in die gierige Menge einzutauchen, die die Berge aus Hemdenstoff und gemusterten Linon belagerten. Ein übermächtiges Schwächegefühl überkam Sie und Sie ließ ihre Hand zum Ausruhen ziellos auf den Tresen fallen. Sie trug keine Handschuhe. Allmählich wurde ihr bewusst, dass ihre Hand mit etwas sehr Beruhigendem, sehr angenehmen in Berührung kam. Sie blickte hinunter und sah, dass ihre Hand auf einem Haufen Seidenstrümpfe lag. Ein Schild gleich daneben gab an, dass sie im Preis um 2,50 Dollar auf 1,98 Dollar reduziert wurden, und die junge Dame hinter dem Tresen fragte sie, ob sie sich ihre Seidenwäschekollektion ansehen möchte. Sie lächelte, als ob sie gefragt wurde, sich ein Diadem aus Diamanten anzusehen, mit möglicher Absicht es auch zu kaufen. Aber sie fühlte weiterhin dieses Weiche, Schimmernde, Luxuriöse. Inzwischen auch noch mit beiden Händen nahm sie sie hoch, um sie glitzernd und durch ihre Finger wie eine Schlange gleitend zu sehen.

vocabulary Vokabeln
  faint schwach
  luncheon das Mittagessen
  revolving drehend
  breastwork die Brustwehr
  gloves die Handschuhe
  placard das Plakat, das Schild
  hosiery die Strumpfwaren
  tiara das Diadem
  to glisten funkeln, glitzern
     
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